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Donnerstag, 11. Januar 2018

100 Jahre KDFB Deidesheim: Ein großer „Schatz“

Mit einem Gottesdienst und einem anschließenden Empfang feierte der KDFB-Zweigverein Deidesheim sein 100jähriges Bestehen. Sowohl in den Gedanken während des Gottesdienstes von Ulrike Groß als auch in den Grußworten wurde deutlich, dass der KDFB ein großer „Schatz“ für die Frauen, aber auch für die kirchliche und kommunale Gemeinde ist.

Ulrike Groß, geistliche Beirätin im Zweigverband in Deidesheim und im Diözesanverband Speyer, ging dabei zunächst auf das Gründungsjahr ein: 1918, nach dem ersten Weltkrieg, entdeckten die Frauen – ähnlich wie die Sterndeuter – einen besonderen Stern, den „Frauenbund-Stern“. Er ermutigte sie, „sich in Gemeinschaft und Solidarität aufzumachen“. Heute, so Ulrike Groß weiter, leuchte dieser Stern noch immer, obwohl: „Manchmal verlieren wir ihn aus den Augen. Wir erleben Situationen, die uns mutlos machen und niederdrücken -  es scheint dunkel um uns herum.“ Dann sei es wichtig und richtig, sich aufzurichten und auf den Weg zu machen, um Jesus zu suchen. Insgesamt, so Groß, seien die Frauen im Frauenbund „mit Begeisterung unterwegs“ – so auch das Motto des Tages.

In seinem Grußwort lobte Manfred Dörr, Bürgermeister von Deidesheim, die 107 Frauen als „unbezahlbaren Schatz“ für die Stadt. Sie handelten nach dem Motto „kompetent, solidarisch, engagiert“ und setzten dies in Angeboten zur Bildung, Spiritualität und Seniorenarbeit um. Der Frauenbund kümmere sich um die Menschen, „und zwar nicht kurzfristig und spektakulär, sondern nachhaltig, ohne zu verpuffen.“

Gerhard Frübis, Vorsitzender des Pfarreirats der Pfarrei Hl. Michael, betonte die Bedeutung von Frauen für die Kirche von heute. Sie seien tragende Säule in der Kirche, seien nach wie vor hauptverantwortlich für die Glaubensweitergabe in den Familien und im Gottesdienst, sie gestalteten Kirche in ihrer eigenen Art, tauschten sich in ihrer eigenen Spiritualität aus – und das immer „ohne Macht und Gewalt.“

Regina Mendel, die stellvertretende Diözesanvorsitzende, ging ebenfalls auf das Gründungsjahr des Zweigvereins ein sowie auf die aktuellen Aufgaben des Frauenbunds. Damals sei der Schritt zur Gründung ein mutiger gewesen, aber bis heute gelte, dass Frauen etwas für Frauen bewirken und verbessern wollen, und dass große Ziele in der Gemeinschaft leichter zu verwirklichen seien.

Bildung, politische Meinungsbildung sowie karitatives und soziales Engagement und das Leben in der Gemeinde – das sind Aufgaben, denen sich der Frauenbund verpflichtet fühlt. Konkret zeigt sich das in Deidesheim etwa durch die monatliche Frauenmesse mit anschließendem Austausch, den monatlichen Generationentreff in der Spitalklause „Ritter von Böhl“, das Frauenfrühstück, die Frauengebetskette zum Weltmissionstag oder der Ausrichtung und Durchführung des ökumenischen Weltgebetstags; der Frauenbund ist vertreten im Frauenbeirat des Landkreises Bad Dürkheim und unterstützt das Frauenhaus.

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