Zur Landkarte Bistum

Informationen

Begriffsklärungen

Was bedeutet Pfarrgremienwahl

Als sogenannte kirchliche "Kommunalwahlen" kann man bei den Pfarrgremienwahlen entscheiden, welche Frauen und Männer in den nächsten vier Jahren das pfarrliche Leben mitgestalten sollen. Dabei ist das Territorium der Gemeinde als Wahlbezirk zu verstehen.

In jeder Gemeinde ist ein Gemeindeausschuss zu wählen. Darüber hinaus sind in jeder der Gemeinden auch die Vertreterinnen und Vertreter zu wählen, die auf Pfarreiebene den Pfarreirat und den Verwaltungsrat bilden.

Was ist eine Gemeinde

  • Als Gemeinde wird eine territorial umschriebene Gemeinschaft von Gläubigen unterhalb der Pfarreiebene bezeichnet.
  • Eine Gemeinde kann aus den Katholiken eines Dorfes, einer Stadt oder aus mehreren Dörfern bzw. Stadtteilen bestehen.
  • Im Gegensatz zur Pfarrei werden Gemeinden nicht dauerhaft errichtet. Sie können sich verändern, zusammenwachsen, weiterentwickeln oder auch auflösen.
  • Gemeinden leben durch die Initiative der Gläubigen am Ort und ihr verbindliches Engagement für eine Kirche nahe bei den Menschen.
  • Aktuell bilden wir in unserer Pfarrei Hl. Michael Deidesheim die Gemeinden:
    • Deidesheim
    • Forst
    • Meckenheim
    • Niederkirchen
    • Ruppertsberg

Was ist eine Pfarrei

  • Eine Pfarrei umfasst alle Katholiken, die in einem bestimmten Territorium ihren Hauptwohnsitz haben.
  • Sie ist territorial klar umschrieben und wird vom Bischof errichtet.
  • Die Pfarrei ist für die Seelsorgeplanung und für den Einsatz der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Bezugsgröße.
  • Da die Pfarrei aus mehreren Gemeinden besteht, gehört es zu ihren Aufgaben, die kirchlichen Aktivitäten in den zugehörigen Gemeinden zu vernetzen. Zugleich bietet sie einen pastoralen „Mehrwert“, wenn auf der Ebene der Pfarrei Angebote gemacht werden, die von der einen oder anderen Gemeinde nicht mehr geleistet werden können, weil sich nicht mehr genügend Engagierte oder Interessierte finden lassen.
  • Auf Pfarreiebene wird auch das Pastorale Konzept erarbeitet und weitergeschrieben, das die Grundlage des pastoralen Handelns für die Pfarrei mit ihren Gemeinden sein soll.
  • Die Gemeinden in den Orten Deidesheim, Forst, Meckenheim, Niederkirchen, Ruppertsberg bilden die Pfarrei Hl. Michael, Deidesheim.
  • Die Pfarrei wird von einem Pastoralteam mit Sitz in Deidesheim geleitet.
  • Der Sitz des Pfarrbüros ist Deidesheim.
  • „Fester Gottesdienstort" ist Niederkirchen.

Was ist eine Kirchengemeinde

  • Der Begriff „Kirchengemeinde“ darf nicht mit dem Begriff der „Gemeinde“ gleichgesetzt werden. Dabei handelt es sich um einen Begriff des Staatskirchenrechtes.
  • Eine Kirchengemeinde ist eine Gebietskörperschaft des öffentlichen Rechtes und umfasst alle Katholiken, die auf einem bestimmten Territorium ihren Hauptwohnsitz haben.
  • Damit meinen Pfarrei und Kirchengemeinde im Grunde dasselbe.

Was ist die Regionalverwaltung

  • Unsere zuständige Regionalverwaltung ist in Neustadt auf dem Gelände von St. Josef untergebracht.,
  • Sie führt die Bücher (Buchhaltung) der Pfarreien unseres Dekanats
  • Sie hat die Personalsachbearbeitung der Pfarreien übernommen (auch Kindergärte)
  • Sie ist entstanden zum 1.1.2015 aus den Geschäftsstellen der Pfarrverbände

Was versteht man unter Urwahl

Ist die Kandidatenanzahl nicht größer der Anzahl der zu wählenden Mandate finde eine ergänzende Urwahl, im Falle keiner Kandidaten eine Urwahl statt. Bei der Urwahl ergänzt der Wähler den Stimmzettel um die gewünschte Person. Damit die Eindeutigkeit gewährleistet ist, sieht der Stimmzettel neben Name und Vorname auch Anschrift vor.

Sollte in dem von Ihnen zu wählenden Gremium eine Form der Urwahl notwendig sein, erkundigen Sie sich zur eindeutigen Identifizierung nach der Anschrift Ihres Wunschkandidaten. Der Stimmzettel ist aber auch ohne Anschrift gültig, solange der Kandidat eindeutig identifizierbar ist.

Die Wahlvorschläge auf dem Stimmzettel bleiben auf die Anzahl der Mandate begrenzt. Es können also nicht mehr Kandidaten vorgeschlagen oder angekreuzt werden, als Mandate zu wählen sind. Achten Sie bitte beim Ergänzen der Liste darauf, dass Sie keine Namen aufschreiben, die bereits vorgedruckt sind. Doppelnennungen machen Ihre Stimme ungültig.

Anzeige

Anzeige